
Nach der Jahreshauptversammlung der Kinder- und Jugendfeuerwehr am Samstagnachmittag, blickte die Feuerwehr Eschershausen am Abend mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr zurück. Mit 170 Einsätzen war es ein Jahr voller Herausforderungen, das von kleineren Bränden und Rettungseinsätzen bis hin zu mehreren Großbränden, vielen abgestürzten Kletterern am Ith und zahlreichen Verkehrsunfällen geprägt war.
“Es war ein Jahr, das uns als Einsatzkräfte auf die Probe gestellt hat”, so Ortsbrandmeister Christian Puschendorf in seinem Jahresrückblick. „Inbesondere die dicht aufeinanderfolgenden Einsätze, wie der Großbrand des Autoverwerters, der anschließende bewusst-gelegte Brand in Hellental, die Hilfsmaßnahmen an der Lenne und ein Kletterunfall am Ith innerhalb weniger Stunden waren kräftezehrend.“
Unter der Überschrift „Unsere Feuerwehr – unsere Lebensversicherung“ sprach Bürgermeister Friedhelm Bandke ein Grußwort und dankte den Einsatzkräften im Namen der Bevölkerung.
Nach den spannenden Berichten der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung informierte Gemeindebrandmeister Frank Teiwes über die Herausforderungen der Samtgemeindefeuerwehr. Er ging auch auf die neue Feuerwehrverordnung ein, die Änderungen an den Dienstgraden nach sich zieht.
Nach mehreren Ehrungen und Beförderungen wurde insbesondere Fritz Kassebeere für seinen jahrzehntelangen Einsatz gewürdigt - egal, ob als Einsatzkraft, Führungskraft, Ausbilder oder mit seinen Meisterqualitäten beim Neubau der Feuerwehr. Er durfte das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze entgegennehmen.

Die anschließende Jahreshauptversammlung des Fördervereins machte erneut deutlich, wie wertvoll dessen Unterstützung für die Feuerwehr ist, um Dinge umzusetzen, die für die Samtgemeinde nicht möglich sind. Der Abend klang bei leckerem Essen und intensiven Gesprächen aus.
